Rückstellungen in der Buchhaltung:
Rückstellungen gehören zum Fremdkapital (Schulden) eines Unternehmens. Sie werden für Verpflichtungen gebildet, die hinsichtlich ihrer Entstehung und/oder Höhe nach ungewiss sind. Es kann sich dabei um Fremdverpflichtungen oder Eigenverpflichtungen handeln. Durch die Bildung der Rückstellung sollen die später zu leistenden Ausgaben den Perioden ihrer Verursachung zugerechnet werden. Rückstellungen unterscheiden sich von Verbindlichkeiten durch die Ungewissheit über die Höhe der auf das Unternehmen zukommenden Belastung und/oder durch die Ungewissheit über den Zeitpunkt der tatsächlichen Inanspruchnahme aus der Verpflichtung. Außerdem kommen als Rückstellungen auch Eigenverpflichtungen des Unternehmens in Betracht, während Verbindlichkeiten ausschließlich auf Verpflichtungen gegenüber Dritten beruhen können.
